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Philosophie

Aktive Bürgerschaft
"Alternde Gesellschaft, sinkende Wirtschaftsleistung, steigender Schuldenstand sind Signale, die nach Lösungen suchen unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten.
Eine aktive Bürgerschaft, welche die Zusammenarbeit mit privater Wirtschaft und öffentlicher Hand aktiv mitgestaltet, mitgestalten darf, ist in der Lage ihren Lebensraum, ihre Stadt- und Wohnquartiere auch beim Rückgang der öffentlichen Mittel zu gestalten.

"event" -Demokratie
Dass dies alles auch ein neues Verständnis von Demokratie und Mitbestimmung erfordert, ist kein Wunder. Die "event"-Demokratie sollte positiv genutzt werden, Bürger/innen sollte in ihren Projekten in ihrem Lebensraum, in ihrem Quartier, ihrem Stadtteil, ihrem Dorf Raum geboten werden, ihre Vorstellungen mit anderen gemeinsam zu gestalten. Dann gestalten Mutbürger die Gesellschaft, nehmen Gutbürger mit und verdrängen die Wutbürger.

Babyboomer
" Babyboomer (wieder)mit einbinden - Dahinter verbirgt sich die einfache Vorstellung die Generation 55+ im sogenannten Dritten Lebensabschnitt Chancen zur Teilhabe, zum bürgerschaftlichen Engagement, zum Ehrenamt zu bieten. Sie können sich beteiligen und können gar der jüngeren Generation mit nicht monetären Mitteln ein wenig davon zurückzahlen, was die junge Generation aufwenden muss zur Versorgung der Babyboomer.
Eine einfache Antwort auf den demografischen Wandel.

Sozialkapital
"Sozialkapital" ergründen - stärken und fördern, ist die Chance der Bürger/innen. Dazu gehören alle! - Jung und Alt zusammenzubringen - soziale Verantwortung übernehmen - ein Miteinander im Alltag - bieten Lösungsansätze. Die Vernetzung bestehender Vereine und Aktivitäten, von Kirchen, und sozialen Einrichtungen sind Bestandteile dieses Sozialkapitals.
Aber auch private Einrichtungen, bestehende Betriebe und öffentliche Einrichtungen tragen durch Kooperation, Integration und Vernetzung dazu bei.

Zusammenarbeit - soziales Miteinander
In dieser Zusammenarbeit von privater Wirtschaft, öffentlicher Hand und den Bürger/innen
müssen alle etwas ändern:
Bürger/innen sollten Abstand nehmen von ihrer "ich-orientierten Konsumhaltung" , sollten das soziale Miteinander wieder lernen. Vereine/Einrichtungen (Sport, Kultur, Soziales…) sollten ihr oft gegeneinander gerichtetes Nebeneinander aufgeben und sich vernetzen, kooperieren. Eine Freiwilligenkultur entsteht, Bürgerengagement wirkt.
Saat, öffentliche Hand, Verbände und Politik sollten loslassen und die Bürger/innen in ihrem kreativen Tun nicht einengen, gar behindern und/ oder gesetzliche Grenzen setzen, sondern sie sollten Neues zulassen. (Die kann beginnen schon bei der Auslegung bestimmter gesetzlicher Regelungen, beim Ausnutzen des berühmten Ermessensspielraums)
Private Wirtschaft: Chancen nutzen, Kooperationen mit den anderen Partnern eingehen, miteinander kooperieren und Synergien nutzen sind Ansätze von diesem neuen Weg der Gesellschaft auch wirtschaftlich zu profitieren.

Moderne Medien
Moderne Medien und innovative Mobilitätsangebote nutzen und sinnvoll einsetzen - damit lassen sich Ansätze gestalten, gar Wohnen und Arbeiten wieder zusammenzubringen. Menschen gewinnen damit echte Zeit - Zeit für die Familie, für den Beruf, für die Freizeit, Zeit zum Engagement für die - ja für ihre - Gesellschaft.

Bündelung
Das Bündeln aller Versorgungseinrichtungen, die Bündelung im Zentrum des Siedlungsbereiches sichert die betriebswirtschaftliche Grundlage einerseits, die notwendige Grundversorgung aller Bewohner/innen andererseits. Multifunktionale Nahversorgung als Grundlage im Quartier lebenslang in der sozialen Umgebung leben zu können. Der soziale Profit steht hier klar im Vordergrund, was verbunden ist mit einem beginnenden, aber auch notwendigen Wertewandel in unserer Gesellschaft.

Immobilienwerte/ Infrastruktur sichern
Bestehende Immobilien nutzen, statt neue zu schaffen, letztlich die vorhandenen Immobilienwerte sichern. Soziale und technische Infrastruktur dauerhaft erhalten. Statt in Ballungsräumen und attraktiven Innenstadtlagen, in nachfragestarken Wohngebieten neue Strukturen zu bauen, kann es sinnvoll sein die bestehenden einer neuen "wertvollen" Nutzung zuzuführen. Neue Wohnformen für jung und alt, bedarfsgerecht, barrierefrei, flexibel dem Bedarf anzupassen - Betreuung eingeschlossen. Das sind die Kita für die jungen, das ist betreutes Wohnen für die älteren.

Umweltschutz
Ökologische Aspekte, Umweltschutz, Ressourcen schonen, der Energiekostensteigerung trotzen, Transportwege streichen, regionale Angebote ganz bewusst mit einbinden - alles das sind Ansätze, ja Chancen.